"Sentenced
to drift far away now
Nothing
is quite what it seems
Sometimes
entangled in your own dreams.
Well,
if we can help you we will
Soon
as you're tired and ill.
With
your consent
we
can experiment further still."
Steve
Hackett, Anthony Banks, Entangled, 1976
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| John Everett Millais, Ophelia, 1852, Tate Gallery, London |
Die Imperative prasseln täglich nur so auf uns ein: Sei
authentisch! Sei du selbst! Lebe deinen Traum! Höre auf deine innere Stimme, auf dein inneres Kind! Setze anderen Grenzen! Sei ein Teamplayer! Engagiere dich! Denk
positiv! Sei achtsam! Sei entspannt! Lebe im Hier und Jetzt! Schau nicht zurück! Überall, in den Medien, in den Ratgeberseiten von Zeitschriften, in den Selbsthilfeforen, wimmelt es von widersprüchlichen Befehlen, nirgendwo gibt es ein Entrinnen. Und wenn wir uns mal erschöpft von all den Selbst- und Fremdansprüchen zurückziehen wollen, müssen wir auch dafür kräftig zahlen: im Wellness Hotel, im klösterlichen Retreat, im Urlaub.