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| Berge. Aquarell |
Warum nur habe ich immer so ein ungutes Gefühl bei Politiker-Phrasen wie „Kampf gegen die Arbeitslosigkeit“. Für mich klingt das immer wie der Kampf gegen irgendeine Krankheit, gegen ein Ungeziefer, das ausgemerzt werden muss, gegen einen ansteckenden Virus. Ähnlich wie "Kampf gegen Aids". Die Arbeitslosenquoten würden dann den Ansteckungsgrad innerhalb der Bevölkerung abbilden. Warum nicht gleich konkret und ehrlich sagen: Kampf gegen die Arbeitslosen? Da begreift man doch endlich, worum es wirklich geht. Wie bekämpft man nun aber die Millionen von Arbeitslosen? Mit Gift? Geht ja schlecht, zu hohe Streuverluste. Wohin auch danach mit den Leichen? Aushungern durch 100%ige Streichung der Leistung? Schon eher eine Möglichkeit, verdirbt dann aber wieder die Kriminalitätsstatistik.
